Der Hildegard-Garten
Buchempfehlung
Mein große Leidenschaft gilt natürlich meinem Hildegard-Garten. Ich kann jeden empfehlen, selbst Hildegard-Kräuter auf dem Balkon oder im Garten anzubauen. Gerda Tornieporth hat einen hilfreichen Ratgeber für den Hildegard-Garten geschrieben.

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Vergessen Sie nicht, Salbei anzupflanzen! Über den Salbei in meinem Hildegard-Garten freuen sich die Bienen und ihre beflügelten Freunde am meisten. Salbei gehört in jeden Garten.

Die Medizinschule von Salerno, die im Mittelalter das medizinische Wissen der Antike bewahrte und weitergab, widmete dem Salbei diesen Wappenspruch: "Cur moriatur homo cui Salvia crescit in horto?" (Warum sollte ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?) -

Salbeitee ist hilfreich, wenn man zum Schwitzen neigt (besonders bei Aufregungen), hilft bei Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit. Salbei soll nach neuesten Forschungserkenntnissen auch die Konzentrationsfähigkeit steigern.

Salbei unterstützt auch die Sehkraft und stärkt die Augen. Bei Magenproblemen empfehle ich das Muskatellersalbei-Elixier nach Hildegard. Alles, was den Magen stärkt, tut auch den Augen gut.

In der Küche liebe ich Salbei in Olivenöl gebraten - zum Beispiel zu Polenta und auf jeden Fall im Ratatouille.

Salbei ist ein guter Komplize, wenn es darum geht, die Abwehrkräfte zu stärken. Seine Flavonoide und ätherischen Öle bekämpfen Entzündungen in Mund und Rachen und stärken die Atemwege. Die Bitter- und Gerbstoffe halten die Schweißdrüsen in Schach. Wer also unter Schweißausbrüchen leidet, sollte sich mit Salbei anfreunden.

Die Zubereitung: 3 gehäufte Esslöffel Salbeiblätter in 1 Liter Wasser zum Kochen bringen und genau 3 Minuten köcheln lassen, dann abseihen und über den Tag verteilt trinken. Salbeitee kann mit Zitronensaft aufgepeppt werden, dann schmeckt er gleich viel besser.

3 Minuten Kochzeit, dann setzt Salbei seine ganze Wirkkraft ein. Das haben Wissenschaftler herausgefunden und in unserer Praxis hat sich der Tipp bewährt.